Über uns

Nichts wahrhaft Wertvolles erwächst aus Ehrgeiz oder bloßem Pflichtgefühl, sondern vielmehr aus Liebe und Treue zu Menschen und Dingen.

Albert Einstein

Entstehung

Im Juni 2004 schlossen sich zehn Familien mit Kindern im Alter rund um zwei Jahren zu einer Waldspielgruppe zusammen. Im Mai 2005 entstand hieraus mit viel Einsatz und Engagement der Eltern die Elterninitiative Waldleben e. V. Zeitgleich wurde eine zweite Waldspielgruppe mit zehn Kindern im Vorkindergartenalter ins Leben gerufen. Seit September 2005 gehört zum Verein ebenfalls eine Waldkindergartengruppe.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Lage

Unser Grundstück mit zwei Bauwagen und Abstellhäuschen ist in der Waldhornstraße 109 im Nordwesten von München (Allach / Untermenzing). Es liegt dicht an dem Naturwald "Angerlohe", den die Kinder nach einem circa zehnminütigen Fußmarsch erreichen. In der näheren Umgebung befinden sich ein Altersheim, eine Grundschule, einige Einfamilienhäuser und Schrebergärten. 
Bei extremen Witterungslagen steht jeder Gruppe ein ausgebauter Bauwagen als Unterschlupf zur Verfügung, in denen die Kinder spielen, essen, basteln und ihre Ideen verwirklichen können.

Vereinszweck und pädagogische Grundhaltung

Zweck des Vereins ist die Bildung und Erziehung von Kindern im Alter von circa zwei bis sieben Jahren. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

  • Die Er- und Überarbeiten eines Konzeptes für eine situationsbezogene und familienergänzende Förderung der Erziehung auf wissenschaftlich-sozialpädagogischen Grundlagen und potential-orientierten Erfahrungen.
  • Die Schaffung einer Kinderbetreuung für das Einzugsgebiet der Stadt München und Umgebung.
  • Die Förderung von Bildung und Erziehung vorrangig in der freien Natur, wobei die ganzheitliche Erfahrung der Natur im Vordergrund steht.
  • Die Gesunderhaltung und Kräftigung des Körpers, Stärkung des Immunsystems durch den Aufenthalt im Freien.

Wir fühlen uns nicht einem einheitlichen pädagogischen Konzept verbunden. Verschiedene pädagogische Ansätze verstehen wir lediglich als Landkarten, die uns bei der Orientierung helfen sollen. Hier sprechen uns vor allem die Erfahrungen und Erkenntnisse von Maria Montessori, Rudolf Steiner, Myla und Jon Kabat-Zinn, Rebecca und Maurizio Wild, Lienhard Valentin und Dr. Emmy Pikler an.

Die von uns verwendete Literatur ist hier als pdf-Datei zum Herunterladen beigefügt.

Unserer Meinung nach können wir Kinder nur angemessen begleiten und unterstützen, wenn wir uns ihnen in Achtsamkeit, Respekt und ohne vorgefertigte Konzepte nähern.
Für die meisten Kinder ist die Waldspielgruppe die erste außerfamiliäre Begegnungsstätte. Wir möchten uns den Kindern auf achtsame Weise nähern und sie begleiten. So können wir ihnen den Boden bereiten, eigene Potentiale zu entdecken und zu erkennen, um aus sich selbst schöpfen und eigene Ideen entwickeln zu können.